Einkaufsliste für ein eigenes LoRa Netzwerk

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Einkaufsliste: Das brauchst du für ein eigenes LoRa-Netzwerk!

Um ein robustes Netzwerk für eine Gruppe oder Familie aufzubauen, brauchst du eine Mischung aus mobilen Geräten (für die Person) und festen Stationen (für die Reichweite).

Hier ist eine mögliche Einkaufsliste, aufgeteilt nach Kategorien, damit dein Setup auch wirklich „krisenfest“ ist.


1. Die Hardware (Die „Nodes“)

Du brauchst mindestens zwei Geräte, aber für ein Mesh-Netzwerk in einer Community empfehle ich 3 bis 5 Geräte.

  • Für den mobilen Einsatz (Handheld):

    • LilyGo T-Beam V1.1 oder V1.2 (ca. 40–50 €): Der Klassiker. Hat bereits GPS an Bord und einen Akkuhalter für eine 18650-Zelle. Perfekt für den Rucksack oder das Auto.

    • Alternative (Kompakt): Heltec WiFi LoRa 32 V3 (ca. 20–25 €): Sehr klein, hat ein Display, aber kein eingebautes GPS (nutzt dann das GPS deines Smartphones).

  • Für die Basisstation / Relais (Stationär):

    • RAKwireless WisBlock Starter Kit (ca. 30–40 €): Extrem stromsparend. Ideal, um es mit einem kleinen Solarpanel auf dem Dach oder einem Baum zu platzieren.

  • Für Einsteiger (Plug & Play):

    • Seeed Studio SenseCAP T1000 (ca. 45 €): Ein Tracker im Kreditkartenformat. Robust, wasserdicht und ohne Bastelaufwand sofort einsatzbereit.

2. Die Antennen (Der wichtigste Faktor für Reichweite)

Die mitgelieferten Antennen sind meistens schwach. Wenn du Kilometer überbrücken willst, musst du hier investieren. Wichtig: Achte immer auf 868 MHz (EU-Frequenz)!

  • Mobil: Nagoya NA-771 (868 MHz Version): Eine lange, flexible Peitschenantenne, die die Reichweite am Handgerät deutlich steigert.

  • Stationär (Dach/Balkon): Fiberglas-Antenne (3 dBi bis 5.8 dBi): Eine fest installierte Außenantenne. Je höher sie hängt, desto größer dein Funkradius.

  • Kabel: LMR-200 oder LMR-400 Koaxialkabel: Um die Antenne auf dem Dach mit dem Gerät im Haus zu verbinden (so kurz wie möglich halten!).

3. Energieversorgung (Autarkie)

  • Akkus: 18650 Lithium-Ionen-Zellen (z.B. Samsung 35E oder LG MJ1): Kaufe Qualitätszellen, keine Billigware von Marktplätzen. Sie halten die T-Beams ca. 12–24 Stunden am Leben.

  • Solar-Set für Relais: Ein kleines 5W oder 10W Solarpanel (6V) in Kombination mit einem Laderegler, um einen Node autark auf einem Hügel oder dem Dach zu betreiben.

  • Powerbanks: Für die Heltec-Boards im Notfall einfach eine Standard-Powerbank nutzen.

4. Schutz & Gehäuse

  • 3D-Druck-Gehäuse: Es gibt auf Plattformen wie Thingiverse hunderte Vorlagen für T-Beams und Heltecs. Wenn du keinen Drucker hast, kannst du diese online bestellen.

  • Wasserdichte Installationsboxen: Wenn du ein Relais draußen anbringst, nimm eine einfache IP67-Abzweigdose aus dem Baumarkt.

 

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Zusammenfassung: Das „Starter-Paket“ für ein Familiennetzwerk

Wenn du deine Familie (z.B. 4 Personen) ausstatten willst, empfehle ich dieses Paket:

Blackout LoRa Funk Kommunikation Meshtastic Prepping Survival
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Ein Profi-Tipp zum Schluss:

Achte beim Kauf penibel darauf, dass die Geräte für die Frequenz 868 MHz ausgelegt sind. Die US-Version (915 MHz) oder die China-Version (433 MHz) funktionieren hier zwar technisch, sind aber in Deutschland für diese Zwecke nicht erlaubt und stören andere Funkdienste.

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