Survival im Winter? 10 Wichtige Dinge, die JEDER beachten muss!

Survivalwissen Winter Überleben Survival Notfall Unterkühlung Tipps Krisenvorbereitung Tipps Prepping Ausrüstung

So überlebst du jeden Winter!

10 wichtige Survival Tipps, die jeder im Winter beachten muss!

Der Winter ist eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit. Doch für alle, die sich in der Natur aufhalten, kann er auch eine gefährliche Zeit sein. Denn Kälte, Schnee und Eis können schnell zu lebensbedrohlichen Situationen führen.

In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie du dich im Winter richtig verhältst, um zu überleben. Ich stelle dir 10 wichtige Survival Tipps vor, die wirklich jeder kennen und beherzigen sollte, der ernsthaft in der winterlichen Wildnis überleben will.

Die fünf goldenen Säulen für das Überleben im Winter in Notfällen sind:

  • Vorbereitung/ Ausbildung (Dein Wissen und Können)

  • Die richtige Kleidung

  • Feuer

  • Unterschlupf

  • Bewegung/ aktiv bleiben

  • Nahrungs- & Wasserversorgung sichern

  • Gefahrenquellen richtig einschätzen und vermeiden

Diese fünf Begriffe decken alle wichtigen Aspekte des Überlebens im Winter in Notfällen ab. Sie sind leicht zu merken und können in jeder Situation angewendet werden.

Vorbereitung ist alles

Die beste Möglichkeit, um im Winter zu überleben, ist, sich vorher darauf vorzubereiten. Erkundige dich über die Wetterbedingungen in der Region, in der du dich aufhältst. Plane stets ausreichend warme Kleidung und Ausrüstung ein. Was die Kleidung anbelangt, lieber zu viel, als zu wenig.

Sowohl Ausrüstung als auch Kleidung müssen witterungstauglich, robust und je nach Situation auch wasserabweisend bzw. wasserdicht sein. Eine Thermo-Fütterung kann nicht schaden und sorgt für zusätzliche Isolation. Man kann sich immer lieber ein Kleidungsstück ablegen, wenn einem zu warm wird, als keines zu haben, wenn einem zu kalt ist. Glückwunsch! Mit passender und guter Ausrüstung hast du den wichtgsten Garant für dein Überleben in rauen Winterzeiten geschaffen!

Wenn du dir zusätzlich zur mentalen und materiellen Vorbereitung auch die richtige körperliche Vorbereitung auf den Winter gönnen willst, dann könnte dich die Wim Hof Methode brennend interessieren! Auch Gebietskunde, Wissen um Gefahren und Wildnis, wie auch dein systematisches Training, deine Planung und deine mentale Stärke sind weitere nennenswerte Faktoren für eine vielversprechende Wintertour.

Vorsicht Unterkühlung! Bleib trocken!

Die Kälte und die Gefahr zu unterkühlen, sind sicher mitunter das größte Problem und die größte Gefahr im Winter. Was dieses Problem befeuert, wie Zunder dein Lagerfeuer, sind Nässe und Feuchtigkeit. Wenn du nass wirst, frierst du noch mehr und kühlst auch viel schneller aus! Das kann innerhalb weniger Augenblicke zu einer lebensgefährlichen Situation auswachsen.

Siehe 3 Stadien der Unterkühlung und was du dagegen unternehmen kannst!

Deshalb ist es wichtig, dass du stets so trocken wie möglich bleibst. Trage daher, als kleiner Rückgriff auf die Empfehlungen zur richtigen Bekleidung, wie gesagt, wasserdichte Kleidung und am besten auch Schuhe. Und wenn du nass wirst, trockne dich so schnell wie möglich ab, hierzu ist ein Feuer dienlich!

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Ein Feuer unterhalten

Ein Feuer ist im Winter unverzichtbar. Es wärmt dich, kocht dein Essen und gibt dir Licht. Im winter ist Feuer deine Lebensversicherung, wenn es hart auf hart kommt. Bei Nässe gewährt es dir Trockenheit und damit Schutz vor Unterkühlungen und Schlimmerem. Lerne ausreichend viele Techniken zu beherrschen, wie du ein Feuer machst, bevor du ernsthaft im Winter in die Natur gehst und darüber nachdenkst, dort draußen zu übernachten und deine Survivalfähigkeiten herauszufordern. Mangelnde Vorbereitung oder fehlendes Wissen, haben schon viele Winter-Enthusiasten mit abgefrorenen Gliedmaßen oder anderen schweren Verletzungen bezahlen müssen. Sorge dafür, dass du dein Feuer auch angemessen unterhalten kannst und besorge dir ausreichend Zunder und Brennmaterial.

Finde einen Unterschlupf

Wenn du dich in der Natur aufhältst, solltest du immer einen Unterschlupf in der Nähe haben. Ein Unterschlupf schützt dich vor Wind und Kälte. Er kann ein Zelt, eine Höhle oder ein Baum sein. Fast egal, Hauptsache sicher, den Kriterien für gute Lagerplätze entsprechend und leicht zugänglich, wenn plötzlich die winterliche Witterung zuschlägt und du Schutz benötigst. Mal abgesehen davon, dass du irgendwo schlafen musst und das Tageslicht im Winter weit kürzer zur Verfügung steht, als im Sommer. Da ein Unterschlupf durch seine schützenden Eigenschaften auch Wärme und damit eine höhere Wahrscheinlichkeit zu überleben generiert, solltest du gute Kenntnisse im Improvisieren von Unterkünften sowie taugliche Ausrüstung besitzen.

Bewege dich

Bewegung hilft dir, warm zu bleiben. Wenn du dich nicht bewegst, frierst du schneller. Versuche, dich bei drohender Unterkühlung in Bewegung zu halten. Verbinde dies am besten mit einer ohnehin anfallenden Tätigkeit wie Holzhacken oder Aufräumen usw.

So kannst du die dafür investierte Energie sinnvoll und effizient nutzbar machen. Etwas extra Sport schadet aber auch nicht, somit könnten auch sporadische Liegestütze, Klimmzüge oder Kniebeuge ein probates Mittel sein, dich aufzuwärmen und aktiv zu halten.

Trink und iss genug

Auch im Winter ist es wichtig, dass du genug trinkst. Denn auch bei Kälte verliert dein Körper Flüssigkeit. Trinke ausreichend Wasser am Tag. Anstrengende Schneemärsche und die krfätezeerenden Einwirkungen der Witterung können nicht nur Energie, sondern auch eine Menge Flüssigkeit kosten. Auch wenn man auf Nahrung eine ganze Weile verzichten kann, ist es moralisch und in Sachen leistungsfähigkeit nicht zu unterschätzen, was auch nur wenige Stunden und Tage mit einem Menschen anstellen können, der mit der Belastung seinen Appetit zu stillen zu können, nicht umzugehen versteht. Dein Wissen und deine Kenntnisse um die Pflanzen und Tierwelt können dir zwar fast jederorts diverse Nahrungsgründe erschließen, aber in der Realität kommt es dennoch oft anders als gedacht. Wer nicht nur Pflanzen und Tiere sicher zuordnen kann, sondern zudem auch noch das Fasten gelernt hat, wäre hier vermutlich klar im Vorteil.

Behalte sowohl bei der Vorbereitung/ im raininTg, als auch im Ernstfall stets wintertypische Gefahren im Blick und sei achtsam im Gelände!

Die häufigsten Gefahrenquellen sind:

Unterkühlung: Die Körperkerntemperatur sinkt unter 36 Grad Celsius mit entsprechenden Folgen und akuter Lebensgefahr.

Erfrierungen: Schäden an den Geweben durch Kälte.

Verletzungen: Stürze, Unfälle, oder durch Wildtiere. Achtsamkeit und Übung schaffen meist Abhilfe!

Schnee (u. Lawinen): Hunderte Menschen werden jährlich unter Lawinen begraben, die meisten Sterben oder werden schwer verletzt. Die bloße Gefahr über Nacht eingeschneit zu werden oder im Schnee oder bei Winterstürmen die Orientierung zu verlieren, sind ebenso jederzeit gegeben.

Blitzschlag: In der Winterzeit häufiger als im Sommer durch vermehrte Stürme.

Vergiftungen: Selten, aber sie kommen vor. Potentiell durch unbekannte Tiere (speziell Schlangen, Skorpione, diverse Insekten, Pflanzen und Pilze verursacht, die wahlweise aufgeschreckt oder irrtümlich verzehrt werden.

Verhungern: Nahrung ist unter Umständen viel schwieriger zu finden oder lange Zeit gar nicht vorhanden. Wahrscheinlicher als das Verhungern an sich ist allerdings die Möglichkeit an Schwäche und kognitiver Beeinträchtigung zugrunde zu gehen, weil man schwere Fehler begeht und vielleicht nicht mehr ganz zurechtnungsfähig ist.

Fazit:

Wenn du diese grundlegenden Tipps befolgst, kannst du deine Überlebenschancen im Winter deutlich erhöhen. Sei aber immer vorbereitet auf das Schlimmste. Denn im Winter kann es schnell zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.

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