Selbstdisziplin

Selbstdisziplin

Mentale Fitness. Geistige Stärke.

Die Selbstdisziplin ist in einer Krise ein absolut wichtiger Aspekt. Ohne sie lassen wir uns schnell gehen und treiben.
Das wiederum schwächt den eigenen Willen durchzuhalten, die Achtsamkeit und die Leistungsbereitschaft. Wir werden träge und sehen keinen Sinn mehr in unserem handeln. Dadurch können sich Panik und Depressionen einschleichen, die schlussendlich zur Selbstaufgabe führen.
 
Die Schwächung der Selbstdisziplin kann am Anfang ein schleichender Prozess sein, den man nur an Kleinigkeiten erkennt. 
Gedankengänge wie: „Für was soll ich das Lager aufräumen? Ich weiß doch wo alles steht und liegt!“ können z.B solche Kleinigkeiten sein.
Es kann sehr schwer werden sich aus einem emotionalen Loch zu ziehen, hier gilt es schon vorher besonders achtsam und konsequent zu sein, wenn es um notwendige Aufgaben geht. In einer Gruppe sollten Mitglieder bei depressiven Anzeichen sofort aufgefangen werden. Behutsames zureden, aufbauende Worte und eine Sinnvolle Aufgabe können hilfreich sein.

Ein paar Beispiele von Maßnahmen zur Vorbeugung

  • Unangenehme Aufgaben sollte nicht vorgeschoben werden. Aufraffen und sich zwingen diese Dinge zu klären, ganz wichtig.
  • Tages- oder Wochenziele setzten (diese müssen realistisch und erreichbar sein). Es ist wichtig Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Geschaffte Ziele steigern die Moral und das Selbstbewusstsein. Durch die gesammelte Erfahrung wird es beim nächsten mal etwas leichter.
  • Gutes Essen, gute Laune! Wenn du keinen Hunger hast dann zwinge dich auch nicht zum essen. Achte aber auch hier wieder darauf,  nicht in ein Loch zu fallen. Energie ist in diesen Tagen sehr kostbar. Außerdem sollte das essen so schön wie möglich hergerichtet sein, denn das Auge isst nun mal mit. Alles was die Moral stärkt, sollte zu 100% angewendet  werden, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Ein Stückchen Schokolade kann sehr aufmunternd wirken.
  • Tagesablauf erstellen und konsequent umsetzen.
    • Zeiten zur Körperhygiene
    • Essenszeiten
    • Ruhezeiten
    • Zeiten für Bauarbeiten usw.
    • Die gesamte Situation dokumentieren. Ein Videotagebuch aufnehmen, oder klassisch Tagebuch schreiben (Hat nebenbei auch noch eine therapeutische Wirkung)
  • Fang an deinen Geist zu stärken. Nein, forme ihn am besten zu Metall! Dies kannst du mit körperlichen Training und Meditation schaffen. Am besten schon bevor die Kacke am dampfen ist.
  • Ein paar klein Gesellschaftsspiele haben noch niemandem geschadet. (Außer Mensch ärgere dich nicht)
  • Finger weg von  übermäßigen Alkoholkonsum! Er könnte in so einer Situation zu noch mehr Chaos führen, und ist außerdem ein wertvolles Tauschmittel.
  • Sport. Sport. Sport.
  • Bücher lesen und neue Fähigkeiten erlernen.
  • Nochmal Sport!
 
Natürlich gibt es noch viel mehr Maßnahmen zu Vorbeugung, und du solltest dir am besten schon im Vorfeld darüber Gedanken machen was du tun wirst, wenn es so weit ist.  Viele Menschen sind fälschlicherweise  der Meinung, dass preppen und Krisenvorbereitung lediglich bedeutet Nahrungsmittel und Ausrüstung zu horten. Nein! Hör auf deinen gesunden Menschenverstand! Was bringt dir die beste Ausrüstung und ein voller Vorratskeller, wenn du psychisch am Rad drehst und unter der Last einer Krise zusammenbrichst? Ein gutes mentales Training ist eine der tragenden Säulen, die du benötigst, um durch schwierige Zeiten zu kommen. Bedenke außerdem, dass sich nicht sonderlich viele Menschen auf solche Zeiten vorbereiten, jedenfalls hier zu Lande nicht. Noch weniger Menschen berücksichtigen den psychischen Aspekt. Dieser ist allerdings sehr wichtig, auch in Krisenfreien Zeiten.
 
Good Luck

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