Durchhaltevermögen trainieren – Dein Schlüssel zum Überleben sämtlicher Extremsituationen!
In der Wildnis des Lebens ist Durchhaltevermögen nicht nur eine Tugend, sondern oft der entscheidende Faktor zwischen Aufgeben und Triumph. Lass uns einen Blick darauf werfen, was wahres Durchhaltevermögen ist und wie du es professionell trainieren kannst.
Was ist Durchhaltevermögen?
Durchhaltevermögen ist nicht einfach nur „weitermachen“, sondern die Fähigkeit, in schwierigen Zeiten weiterzugehen, wenn andere aufgeben würden. Es ist mentale Ausdauer, emotionale Stärke und die Kunst, auch unter extremen Bedingungen fokussiert zu bleiben.
Durchhaltevermögen ist eine der wichtigsten Survivalfähigkeiten im normalen Lebensalltag, wie auch in Extremsituationen aller Art. Durchhaltevermögen ist im Grunde die Fähigkeit, schwierige, kraftraubende, eintönige oder schmerzhafte Aufgaben zu meistern und notwendige Dinge bis zum Ende durchzuziehen, ohne aufzugeben, ehe Dein Ziel erreicht ist. Es bedeutet, widrigen Umständen zum Trotz und auch wenn es keinerlei Spaß macht, weiterzumachen und an deinem Ziel festzuhalten. Mit dem nötigen Durchhaltevermögen überwindest du Ausreden und erreichst, was du dir vorgenommen hast.
Kombiniert mit deinem Überlebenswillen, der auf dem biologischen Fundament deines Selbsterhaltungstriebes als Facette deiner Persönlichkeit trainiert werden kann, hast du die vielleicht wichtigste Waffe im Überlebenskampf zu deiner Verfügung.
Kenne deine Werte und Ziele. Kenne deine Vision. Solange du diese vor Augen hast, wirst du etwaige Hindernisse viel leichter überwinden können.
Kenne dein Motiv, den Gründe deine Handelns, das Warum, wieso und wofür du tust, was du tust. Schaffe dir eine attraktive Vision!
Teile große Aufgaben in kleiner Zwischenschritte ein. So kannst du effizienter Vorgehen, verzettelst dich nicht so leicht und erlangst rascher Erfolgserlebnisse, die dich zusätzlich motivieren und so dein Durchhaltevermögen steigern)
Konzentriere deine Kräfte, indem du Ruhe bewahren lernst, was immer geschieht und unermüdlich an deiner emotionalen Intelligenz arbeitest.
Grundlagentraining für mehr Durchhaltevermögen
Setze dir klare Ziele
Setze dir klare, erreichbare Ziele.
Durchhaltevermögen beginnt mit einem klaren Ziel. Egal, ob es ums Überleben in der Natur geht oder darum, persönliche Herausforderungen zu bewältigen – definiere, was du erreichen möchtest.Sie sind deine Leitsterne im Sturm. Kleine Siege auf dem Weg schärfen deinen Überlebenssinn. Somit kann es sinnvoll sein, große Zielsetzungen in Etappenziele zu gleidern. So garantierst du auch, dass du regelmäßige Erfolgserlebnisse und stets Motivation weiterzumachen, verbuchen kannst. Jeder Schritt vorwärts ist ein Sieg. Feiere sie, auch wenn sie klein erscheinen. Es sind diese Siege, die dein Durchhaltevermögen nähren.
Schaffe dir mithilfe deiner sorgfältig ausgewählten und stimmigen Ziele eine tragfähige Vision!
Sie ist die Basis und Kern deines Durchhaltevermögens!
Die individuelle Vision gleicht einer inneren Mission und kennzeichnet eine solide, gesund entwickelte Spiritualität. Schwingt diese im Einklang mit deinem Herzen, deiner Seele, wird sich dich durch jede Hölle tragen und als zuverlässiger Orientierungspunkt dienen, egal, was kommt.
Die stärkste Vision resultiert immer aus dem, was du aufrichtig und aus tiefsten Herzen liebst! Ohne Liebe, keine Vision. Nur aus und in Liebe wirst du das Maximum an Entschlossenheit und Durchhaltevermögen aus dir herausholen können!
Finde das, was dich wirklich antreibt, was das Wichtigste für dich ist und nimm es als Grundlage zur Schaffung deiner Vision.
Vision reimt sich nicht zufällig auf Mission!
Tipp: Visualisiere deinen Erfolg!
Sieh deinen Erfolg vor deinem inneren Auge, als wäre er bereits Realität. Die Vorstellung, wie du triumphierst, ist ein mächtiger Motor, um durch die dunkelsten Stunden zu kommen und dient auch zur Programmierung deines Unterbewusstseins und um den Fokus zu halten.Zudem wird dich dieses Vorgehen abermals, mit zusätzlicher Motivation entlohnen! Trainiere deinen Geist wie einen Muskel. Meditation, Atemübungen und mentale Visualisierung stärken deine mentale Ausdauer.
HINDERNISSE SIND BLOß DAS, WAS DU SIEHST, WENN DU DEINE VISION AUS DEN AUGEN VERLOREN HAST!
Suche stets auch Inspiration und meide die Zweifler und Saboteure deiner Vision!
Lies Geschichten von Überlebenden, höre inspirierende Reden. Die Erfolge anderer können deine eigene Entschlossenheit anfachen, wie Reisig dein Lagerfeuer!
Glaube an dich, deine Stärken und Werte und ignoriere Zweifler, wenn ihre Zweifel deiner Einsicht widersprechen. Halte lieber Ausschau nach Mitstreitern für deine Vision sowie nach weiterer Inspiration. Zweifel sind wie selbsterfüllende Prophezeiungen. Wenn du denkst, du schaffst es nicht, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitern. Habe Vertrauen in dich und deine persönliche Kraft.
Akzeptiere Rückschläge und baue Resilenz gegenüber Niederlagen auf
Rückschläge sind keine Niederlagen; sie sind Lehrer. Das Wort Fehler ist nicht umsonst lediglich ein Anagramm des Begriffs „Helfer“. Akzeptiere sie, klopfe dir den Staub ab, lerne und rücke gestärkt vor. Resilienz bedeutet, nach einem Rückschlag, einer Niederlage wieder aufzustehen, neue Erfahrungen zu integrieren und dann gestärkt in Richtung deiner Vision weiterzugehen.
Die innere Ruhe kultivieren
Es sind unzählige Survivalsituationen denkbar, die einen im Alltag überraschen könnten. Ob bei der Arbeit, zu Hause, auf Reisen, bei der Ausübung deiner Hobbies oder beim Abendspaziergang mit deinem Hund. Überall kann das Schicksal zuschlagen und du findest dich plötzlich in einer brenzligen Situation wieder. Dein EDC-Survival-Kit sowie deine weiteren Vorbereitungen, ermöglichen dir die Situation effizienter, sicherer und vor allem souveräner zu gestalten und Lösungen umzusetzen.
Unvorbereitet hingegen, kann man schnell zum Spielball einer Situation werden oder sogar in Panik geraten.
Panik, Angst und andere negative Gefühle, die alle zu den Auswüchsen von Stress zählen, entstehen oft aufgrund von unerwarteten Situationen – seien diese real oder nur vermutet bzw. imaginiert. Eine wichtige mentale Komponente bei der Vorbereitung auf Survivalsituationen ist in diesem Zusammenhang die Kultivierung einer stabilen inneren Ruhe. Diese sollte nicht nur auf der Fähigkeit beruhen, sich gezielt und bewusst Entspannen zu können, sondern vor allem auf dem Vertrauen in deine Persönlichkeit, dein Wissen und dein Können gründen. Wer weiß wer er ist und was er kann, erlangt eine große Selbstsicherheit und damit auch eine grundsätzliche innere Ruhe.
Ferner sollten Survivalwissen und Fähigkeiten so oft geübt und wiederholt werden, dass alles zu deiner zweiten Natur wird. Bei Bedarf solltest du die wichtigsten Techniken automatisch abrufen können. Nur durch „auswendig lernen“ lassen sich der Realität einigermaßen angemessene Reaktionszeiten garantieren. Viele Menschen sterben in Gefahrensituationen, aus Unkenntnis. Beispielsweise aufgrund mangelnden Wissens oder wegen des Unvermögens eine herannahende Gefahr zu erkennen bzw. richtig einzuschätzen.
Genauso wie mit deinen Survivalfähigkeiten, die dir mit der Übung immer selbstverständlicher von der Hand gehen werden, solltest du es demnach mit dem Thema „innere Ruhe“ bzw. Entspannung machen. Meditationen und Achtsamkeitsübungen sind Beispiele für beliebte Methoden, um die innere Ruhe zu kultivieren und auch im Alltag achtsamer und entspannter zu werden. Daher suche dir am besten eine für dich geeignete Meditationstechnik aus.
Eine Grundtechnik, die du ab sofort täglich üben kannst, ist Folgende, bei der du Atem und Achtsamkeitstraining mit gleichzeitiger Entspannung kombinieren kannst:
Eine kleine Meditationsübung:
1. Nimm eine für dich bequeme Position ein, in der du eine Zeit verweilen kannst. Egal, ob im Stehen, Sitzen oder Liegen.
2. Schließe deine Augen und nimm zunächst drei besonders tiefe Atemzüge durch die Nase. Ein und aus.
3. Richte deine Aufmerksamkeit dabei auf die Bewegungen deines Atems und spüre der Luft und ihrer Energie nach, wie sie durch deine Nase ein- und wieder ausströmt und lasse sie tief in deinen unteren Bauch hineinfließen.
Wenn du während des Übens von deinem Atem abschweifen solltest, kehre einfach wertfrei wieder zu ihm zurück und folge seinen Bewegungen. du wirst bereits nach 2-5 Minuten eine deutliche Entspannung feststellen und dich anschließend über die Klarheit deines Geistes freuen können. Wiederhole die Übung, wann immer es dir beliebt. Versuche die Dauer der Übung auf wenigstens 10-15 Minuten zu steigern.
Die Kontrolle über deinen Atem gibt dir auch Kontrolle über deinen Geist. Lerne Atemtechniken wie auch z.B. die Wimhof-Methode, um in stressigen Situationen ruhig zu bleiben und deinen Organismus mit zusätzlicher Energie zu versorgen.
Präge dir durch regelmäßiges Üben der obigen oder anderer Techniken einen entspannten Grundzustand ein. Im Ernstfall wird dir deine Fähigkeit dich zwischendurch effektiv entspannen zu können, wenn du es willst, entscheidende Vorteile bringen.
Je entspannter du während einer Stresssituation bleibst, umso intelligenter und damit nachhaltig besser, wirst du dich in der Situation verhalten und auch eine geeignete Lösung entwickeln können.
Unangemessen großer Stress stört deine Zurechnungsfähigkeit in lebensbedrohlichem Maße und ist, vor allem langfristig gesehen, überaus schlecht für deine Gesundheit.
Stress kommt übrigens sehr häufig dort auf, wo die eigenen Erwartungen mit der vorgefundenen Wirklichkeit im Widerspruch stehen. Situationen, die sich anders darbieten oder anders verlaufen, als man es bewusst oder unbewusst erwartet hat, verursachen Stress.
Je nach Situation ist Stress dann konstruktiver und motivierender Art (unverhoffter Lottogewinn; ekstatische Freude „Eu-stress“ = positiver Stress) oder destruktiver Art (statt einer erwarteten Beförderung eine Kündigung bekommen Disstress = negativer Stress).
Fakt ist, Stress lässt uns schnell einen Fehler machen und falsche Entscheidungen treffen, was wir in Survivalsituationen unter Umständen mit dem Leben bezahlen. Beim Militär weiß man das schon lange und lässt die Soldaten nicht nur physisch, sondern auch gleichzeitig mental trainieren, damit sie im Ernstfall gelassener bleiben und handlungsfähiger sind.
Wir merken uns daher:
Je besser du vorbereitet bist, umso weniger Unerwartetes kann dich in Stress versetzen.
Je weniger der Stress, den du subjektiv empfindest, dich einschränkt, umso einfacher findest du Lösungen für deine Situation und kannst zielgerichtet handeln.
Der Umgang mit Stress kann und sollte bewusst trainiert werden.
Es ist unerlässlich dafür zu sorgen, dass du nicht bloß in Sachen Equipment und körperlicher Fitness, sondern auch in hohem Maße mental, auf eine anstehende Situation vorbereitet bist.
So hältst du nicht nur deinen Stress präventiv in Grenzen und bleibst verbunden mit deinen mentalen und körperlichen Ressourcen (Survivalwissen, persönliche Stärken, Kreativität usw.), wodurch du jede Situation sowieso besser meistern kannst, sondern vermeidest auch viele tödliche Fehler, weil du in entspanntem Modus wesentlich achtsamer und geschickter bist.
Wer seinen persönlichen Stresslevel im Griff hat, der kann auch unerwartete Situationen einfacher annehmen und mit diesen konstruktiver umgehen.
Weitere Tipps für mehr Durchhaltevermögen!
Pflege deine Gesundheit:
Körperliche Fitness ist die Basis. Ein gesunder Körper beeinflusst deinen Geist. Ernähre dich gut und bewege dich regelmäßig.
Ein gesunder Körper unterstützt einen gesunden Geist. Pflege deinen Körper durch regelmäßiges Training und eine ausgewogene Ernährung. Körperliche Fitness ist die Grundlage für mentale Stärke.
Grenzerfahrungen erleben und meistern
Kälte- und Hitzetraining:
Setze deinen Körper extremen Temperaturen aus. Kalte Duschen, Saunagänge – das stählt nicht nur den Körper, sondern auch den Willen.
Nahrungsentzug simulieren:
Fasten kann nicht nur den Körper reinigen, sondern auch die mentale Widerstandsfähigkeit stärken. Probiere intermittierendes Fasten aus.
Schlafentzug als Herausforderung:
Trainiere deinen Körper, auch bei wenig Schlaf funktionsfähig zu bleiben. Das simuliert Extremsituationen, in denen Schlafmangel Normalität sein kann.
Erschaffe nachhaltige positive Gewohnheiten:
Gewohnheiten formen dich. Erschaffe solche, die dein Durchhaltevermögen stärken und deinen Zielen bzw. deiner Vision entsprechend sind! Andersherum meide jene, die deinen Zielen abträglich sind. Manipuliere schrittweise dein Verhalten, Denken und Fühlen in Arten und Weisen, dass sich neue und sinnstiftende Gewohnheiten entwickeln und nachhaltig etablieren können.